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KLB Trier betet für Frieden in Europa und der Welt

sonnenaufgang mit Feld im Vordergrund
Datum:
21. Juli 2026
Von:
KLB Trier

In der Morgendämmerung trafen sich rund 30 Mitglieder und Freunde der Katholischen Landvolkbewegung der Diözese Trier in Altenhof an der Kapelle zur Schmerzhaften Muttergottes, um von dort zum Kloster Himmerod zu pilgern. Thema war, entsprechend der aktuellen Situation, die Sorge um den Frieden in Europa und in der ganzen Welt. Als Pilger in einer zerrissenen und friedlosen Welt pilgerten die Teilnehmer singend und betend, erfüllt von der Hoffnung, dass Himmel und Erde neu werden und alle in Frieden leben. Von dieser Hoffnung sprachen auch die meditativen Impulse und Gebete an den drei Stationen zwischen dem Rosenkranzgebet. Zur letzten Station versammelten sich die Teilnehmer in der Weidenkirche am Beginn des Himmeroder Schöpfungsweges und grüßten dort die Muttergottes, die Schutzpatronin und Königin des Friedens. Texte, Gebete und Lieder wurden von Diakon Willi Kunzen zusammengestellt.

Die eigenen Anliegen, die Nöte der Menschen in den Kriegsgebieten und vor allem die Bitte um einen dauerhaften Frieden nahmen die Wallfahrer mit in die Eucharistiefeier, die Prof. Reinhold Bohlen gemeinsam mit ihnen in der Abteikirche feierte. Der Gottesdienst, von  Herrn Valerius an der Orgel musikalisch begleitet, endete mit dem Wettersegen und einem Gruß an die Gottesmutter.

Im Anschluss trafen sich die Teilnehmer zum gemeinsamen Frühstück, zur Begegnung und zum Austausch im Refektorium des Klosters, um dann gestärkt an Leib und Seele wieder den Heimweg anzutreten.

Diese Wallfahrt ist seit 1994 ein fester Bestandteil im Programm der KLB Trier, immer vor dem Gedenktag des Hl. Benedikt Anfang Juli. Der Hl. Benedikt, d. h. „Gesegneter“, ist für Europa zum Segen geworden. Er ist einer der 6 Patrone Europas. Die sich rasch verbreitenden Klöster prägen entscheidend das, was wir heute das „christliche Abendland“ nennen. Benediktinerinnen und Benediktiner verkünden das Evangelium, sie lehren und pflegen die Kultur, von der Landwirtschaft bis zu den Bibliotheken und preisen Gott im täglichen Lobgesang.

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